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Kartoffelkur

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Im Zentrum der Marktschellenberger Gesundheitswochen steht die, seit 38 Jahren bewährte basenbetonte 14-tägige Kartoffelkur.
In dieser Zeit hat sich die Kartoffelkur der Marktschellenberg Gesundheitswochen bestens bewährt, was durch eine wissenschaftliche Studie nachgewiesen wurde. Mit Hilfe der ausführlichen Rezeptbeschreibungen kann die Kartoffelkur sowohl zu Hause durchgeführt werden, aber sie wird während der Marktschellenberger Gesundheitswochen auch im Café Margit in Marktschellenberg angeboten.
Hier wird die Karoffelkur mittags täglich frisch gekocht und die Abendmahlzeiten können Sie mit nachhause nehmen.

Hier eine Leseprobe der Kartoffelkur- Broschüre...

Die Broschüre der Kartoffelkur ist im Rathaus von Marktschellenberg zum Preis von 5,00 Euro erhältlich.

Wissenschaftliche Studie

Die Kartoffelkur Studie wurde erstellt von:

Die Kartoffelkur Studie wurde erstellt von:

Stephan Scharla, Uta Lempert, Stephanie Scharla Praxis Endokrinologie/Diabetologie

Die Marktschellenberger Kartoffelkur verbessert den Knochenstoffwechsel und senkt das Cholesterin

Eine wissenschaftliche Untersuchung von Dr. med. habil. Stephan Scharla (Internist in Bad Reichenhall und Dozent an der Ludwigs-Maximilians-Universität München) zusammen mit Dr. rer. nat. Uta Lempert-Scharla.

Einleitung: Mit der Nahrung werden täglich Säureäquivalente aufgenommen. Diese nutritive (ernährungsbedingte) Säurelast stammt aus schwefelhaltigen Aminosäuren, sowie dem Phosphat- und Chlorid Gehalt der Lebensmittel. Übersteigt die Gesamt-Anionen-Last der Lebensmittel den parallel eingenommenen Anteil an Mineralstoff-Kationen (Kalium, Magnesium, Natrium, Kalzium), liegt eine säurelastige Ernährung vor. In der Naturheilkunde spricht man von „Übersäuerung“ des Körpers. Der Organismus muss diese überschüssigen Säure-Äquivalente abpuffern und hat dazu die Niere, die Lunge, und den Knochen zur Verfügung. Bei einem Überschuss an Säurezufuhr kommt es deshalb zu einem vermehrten Knochenabbau, da die im Knochenmineral vorhanden Calcium-Salze (u.a. Carbonate) zur Pufferung verwendet werden. Es kann deshalb im Umkehrschluss gefolgert werden, dass eine basenbetonte Ernährung zu einer Reduktion des Knochenabbaus führt.
In der Kartoffelkur wird die Ernährung auf eine basenbetonte Kost umgestellt. Dies müsste den Knochenabbau verringern. Unsere Beobachtungs-Studie untersuchte deshalb den Stoffwechsel im Rahmen der Gesundheitswochen.

Studienaufbau, Methoden: Im Rahmen der Gesundheitswochen in Marktschellenberg wurden im Frühjahr Daten zum Knochenstoffwechsel erhoben. Es handelte sich um eine nicht kontrollierte, nicht-interventionelle, offene Beobachtungsstudie. Alle Teilnehmer erklärten sich nach Aufklärung freiwillig zur Teilnahme bereit (n = 64, Alter 56 ± 12 Jahre, Median 53 Jahre). Während der 3-wöchigen Studiendauer wurde die körperliche Aktivität gesteigert (z.B. gemeinsame Wanderungen), Gesundheitsberatung durchgeführt, und die Ernährung auf eine Kartoffelkur umgestellt. Die Umstellung bestand aus einem erhöhten Anteil von Kartoffeln, Gemüse, und Obst, sowie Verzicht auf Genussmittel. Zusätzlich wurde Basenpulver (Hauptbestandteil Hydrogencarbonat) eingenommen.
Bei Studienbeginn und bei Ende wurden Serumproben und Urinproben gewonnen (und bis zur Messung eingefroren). Gemessen wurden Calcium, Phosphat, Cholesterin, Parathormon (ein Hormon aus den Nebenschilddrüsen, das den Knochenabbau stimuliert), Vitamin D, Knochenanbaumarker P1NP (Prokollagen-Propeptid) und der Abbaumarker NTX im Urin. (für die statistische Auswertung sei Frau BSC Stephanie Scharla gedankt).

Ergebnisse: 75 % der Teilnehmer hatten zu Studienbeginn (März) einen Vitamin D-Mangel (25-OH-Vitamin D < 50 nM). Es bestand eine negative Korrelation mit Parathormon. Im Studienverlauf kam es zu einem signifikanten Abfall von Cholesterin (von 230 ±47 auf 201 ±47 mg/dl), also zu einer deutlichen Verbesserung des Fettstoffwechsels. Calcium änderte sich nicht. Phosphat fiel von 1,27± 0,2 auf 1,16±0,2 mM ab. Parathormon fiel von 45,3 ± 21 auf 37 ±17 pg/ml ab. P1NP änderte sich nicht. Der Knochenabbaumarker NTX fiel jedoch von 44 ± 21 nmol BCE/mmol Crea auf 35±16 nmol BCE/mmol Crea ab.

Schlussfolgerung: Der signifikante Abfall von Cholesterin belegt die erfolgreiche Ernährungsumstellung der Teilnehmer. Durch die basenbetonte Ernährung in Kombination mit moderater Ernährung konnte eine deutliche Verbesserung des Knochenstoffwechsels erzielt werden, mit Reduzierung des Parathormons und Rückgang der Knochenabbaurate bei erhaltenem Knochenanbau. Somit wurde belegt, dass eine basen-betonte Ernährung gut für den Knochen ist und einer Osteoporose vorbeugen dürfte.

Die Arbeit wurde auf dem Osteologie-Kongress 2016 präsentiert Scharla SH Lempert UG, Scharla SA. Einfluss von Bewegung und basischer Ernährung auf den Knochenstoffwechsel. Osteologie 2016;25; A40 –A41)

Die Auswertung der Studie steht hier als Download bereit...